barnuva Lichtung
Ein Ort, an dem man sich nicht erklären muss.
Ein kostenloser, anonymer Raum für junge Menschen, die in Hilfemaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden oder wurden – und für alle, die sich Austausch mit Menschen wünschen, die das Gleiche erleben.
Warum es diesen Raum braucht.
Peer-Erfahrung trägt anders
Geteiltes Erleben in Hilfemaßnahmen
Oft wird über sie gesprochen, selten mit ihnen
Beteiligung und Beschwerde brauchen echte Wege
Bezugsbetreuer:innen wechseln, Sachbearbeiter:innen wechseln, manchmal wechselt die ganze Einrichtung – und mit ihr die Stadt. Dieser Raum soll bleiben. Egal, wohin dich die Hilfe führt.
Gedacht ist der Raum für alle jungen Menschen, die in Hilfemaßnahmen betreut werden – ob stationär, ambulant, in einer Pflegefamilie oder in der Eingliederungshilfe. Und für alle, deren Hilfe gerade endet oder schon geendet hat: Der Übergang in die Selbstständigkeit ist oft der Moment, in dem man Austausch am meisten braucht. Auch wer noch gar keinen Kontakt zum Hilfesystem hat, sich aber Austausch wünscht, soll sich melden können und später über eine offizielle Stelle einen Zugang bekommen.
Ich habe als Jugendlicher mit einer seltenen chronischen Erkrankung gelebt. Die Gespräche, die mir am meisten geholfen haben, waren die mit anderen, denen es ähnlich ging – ich musste nichts erklären und nichts rechtfertigen. Genau diesen Raum wollen wir mit barnuva Lichtung für junge Menschen in der Jugendhilfe schaffen.
Was hier entsteht.
Austauschfläche
Menschen, die dich verstehen
Veranstaltungsraum
Deine Rechte, verständlich erklärt
Sprachrohr & Meldeportal
Viele wissen nicht, dass es unabhängige Ombudsstellen gibt, die junge Menschen kostenlos beraten und unterstützen. barnuva Lichtung soll der kurze Weg dorthin sein: ein geschützter Draht zu unabhängigen, offiziellen Stellen – bewusst nicht an die eigene Einrichtung, sondern daneben. Damit Anliegen gehört werden, ohne dass jemand Nachteile fürchten muss.
Wir ersetzen diese Stellen nicht. Wir sorgen dafür, dass du sie findest.
Anonym — und trotzdem sicher.
Kuratierter Zugang
Zugang soll nur bekommen, wer über eine vertraute, offizielle Stelle bestätigt wurde. So bleibt der Raum vor Menschen geschützt, die dort nichts zu suchen haben. Vermerkt wird dabei nur, dass jemand Zugang hat – nicht, was er oder sie dort schreibt.
Anonym gegenüber der Einrichtung
Wer sich bei barnuva Lichtung austauscht, bleibt gegenüber der eigenen Einrichtung und den Betreuenden anonym. Niemand aus dem Betreuungskontext liest mit oder erhält Einblick in Gespräche.
Unabhängiges Moderationsteam
Ein unabhängiges, geschultes Moderationsteam begleitet den Austausch. Eine automatische Erkennung von Krisensignalen – etwa bei Hinweisen auf Selbstgefährdung oder Mobbing – soll frühzeitig auf klare Hilfewege aufmerksam machen.
Melden und Blockieren
Melde- und Blockierfunktionen stehen allen Nutzer:innen zur Verfügung, um sich vor unangemessenem Verhalten zu schützen.
Wenn es dir gerade nicht gut geht
Was wir versprechen — und was wir uns wünschen.
Das versprechen wir
Das wünschen wir uns
Diesen Raum gibt es nur gemeinsam.
barnuva Lichtung ist noch nicht gebaut. Genau deshalb ist jetzt der Moment, in dem sich am meisten prägen lässt.
Du wünschst dir genau so einen Ort – oder willst ihn mitgestalten? Sag uns, was dieser Raum können muss, was auf keinen Fall passieren darf und wie er sich anfühlen soll. Egal, wo du gerade stehst: Deine Stimme ist der Grund, warum es ihn geben wird.
So kannst du mitgestalten
Sag, was dir wichtig ist
Schreib uns anonym, was so ein Raum braucht. Ein Satz reicht.
Schau dir Entwürfe an
Wenn du magst, zeigen wir dir erste Entwürfe, bevor sie jemand anderes sieht.
Entscheide mit
Über Regeln und Themenräume entscheiden die mit, die den Raum später nutzen.
Sie arbeiten in einer Ombudsstelle, im Jugendamt oder Landesjugendamt, im Kinderschutz, bei einem Träger, in der Jugendarbeit oder in einer Selbstvertretung junger Menschen – und möchten das Vorhaben unterstützen oder fachlich mitgestalten? Wir freuen uns über jeden Vorschlag und jede helfende Hand.
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