Controlling für Jugendhilfe-Einrichtungen – Kennzahlen für Träger und Leitung

Viele Träger verlassen sich noch auf manuell gepflegte Excel-Tabellen, die zeitaufwendig zu erstellen und schnell veraltet sind. barnuva ersetzt diese Auswertungen durch ein Echtzeit-Dashboard, das die relevanten Kennzahlen direkt aus Belegung, Dienstplanung, Dokumentation und Entgeltkalkulation ableitet.

Was gehört zum Controlling einer Jugendhilfe-Einrichtung?.

Steuerung statt reiner Nachschau

Anders als die Buchhaltung richtet sich Controlling nach vorn: Ist die Einrichtung ausreichend belegt? Entspricht der Personaleinsatz der vereinbarten VBE-Ausstattung? Decken die Entgelte die tatsächlichen Kosten? barnuva beantwortet diese Fragen fortlaufend, nicht erst im Jahresabschluss.

Wer arbeitet mit dem Controlling-Modul?

Geschäftsführung, Bereichs- und Einrichtungsleitung sowie Verwaltungsleitung und Aufsichtsgremien – ausgewertet werden Bereiche, Kostenstellen und Fälle. Auswertungen über einzelne Beschäftigte sind bewusst nicht vorgesehen.

Belegungssteuerung und Auslastung.

Auslastungs-Dashboard in Echtzeit

Entgeltvereinbarungen kalkulieren meist mit 93 bis 97 Prozent Auslastung. Das Dashboard zeigt die Belegung aller Wohngruppen und Plätze in Echtzeit – inklusive freier Kapazitäten, angekündigter Aufnahmen und geplanter Beendigungen. Historische Verläufe machen saisonale Muster sichtbar.

Warum Auslastung über Wirtschaftlichkeit entscheidet

Liegt die Belegung dauerhaft unter der kalkulatorischen Auslastungsquote, entsteht ein strukturelles Defizit. Frühzeitige Transparenz verschafft Leitungen den Vorlauf, um gezielt zu akquirieren oder die Platzzahl anzupassen.

Kennzahlen für Träger und Leitung.

barnuva berechnet die zentralen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen automatisch aus den vorhandenen Daten – ohne zusätzlichen Erfassungsaufwand für die Fachkräfte vor Ort.
KennzahlWas sie zeigtGenutzt für
AuslastungsquoteBelegte Platztage im Verhältnis zu verfügbaren PlatztagenKapazitätsplanung, Entgeltverhandlung
Soll-Ist-Abweichung PersonalkostenGeplantes vs. tatsächliches Personalbudget je BereichBudgetsteuerung, Vertretungsbedarf
Deckungsbeitrag pro FallEntgelt abzüglich direkt zurechenbarer KostenWirtschaftlichkeit einzelner Hilfeformen
VBE-AbdeckungTatsächlicher Personaleinsatz vs. vereinbarte VBE-AusstattungNachweis gegenüber Kostenträger, Nachbesetzung
Zeitverteilung nach KostenstelleErfasste Leistungen und Dokumentationszeiten je BereichRessourcensteuerung, Stellenplanung

Von der Kennzahl zur Steuerung.

Soll-Ist-Vergleich bei Personal- und Sachkosten

barnuva stellt geplante Budgets den tatsächlichen Kosten gegenüber – aufgeschlüsselt nach Personalkosten, Sachkosten und Investitionen. Abweichungen werden farblich hervorgehoben, statt erst am Jahresende aufzufallen.

Deckungsbeitrag pro Fall und Rollenvergleich

Für jeden Hilfefall berechnet barnuva den individuellen Deckungsbeitrag. So wird erkennbar, welche Hilfeformen wirtschaftlich tragfähig sind – ergänzt um die VBE-Abdeckung, die Unterbesetzungen frühzeitig sichtbar macht.

Berichtswesen gegenüber Kostenträgern.

Controlling-Snapshots als Verhandlungsgrundlage

Zu definierten Stichtagen erstellt barnuva automatische Snapshots, die den aktuellen Stand aller Kennzahlen einfrieren – als Grundlage für Quartalsberichte und die nächste Runde der Entgeltverhandlung.

Export für Vorstand, Aufsicht und Jugendamt

Alle Auswertungen und Snapshots lassen sich als PDF oder CSV exportieren – knappe Übersichten für den Vorstand, detaillierte Aufstellungen für die Wirtschaftsprüfung, nachvollziehbare Nachweise fürs Jugendamt.

Von der Kennzahl zur Entscheidung

Personalkosten-Ist-Werte stammen aus der Dienstplanung, Einnahmen aus der Abrechnung der Fachleistungsstunden und Tagessätze, die Soll-Werte aus der Entgeltkalkulation. Weichen Soll und Ist erkennbar voneinander ab, liefert barnuva nicht nur die Zahl, sondern auch den fachlichen Kontext für die richtige Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Wirtschaftliche Steuerung in Echtzeit

Erleben Sie, wie barnuva Belegung, Kosten und Kennzahlen automatisch zusammenführt – als Grundlage für fundierte Entscheidungen.